Freitag, 28. Oktober 2011 | 19.30 Uhr | Gesellschaftshaus (Gartensaal)
Die Befreiung Israels
Geistliches Drama von Johann Heinrich Rolle
Gudrun Sidonie Otto (Sopran) | Annekathrin Laabs (Alt) | Tobias Hunger (Tenor) | Ingolf Seidel (Bass) | Vocalconsort labia vocalia | Chemnitzer Barockorchester
Leitung und Cembalo: Sebastian Knebel
€ 15,- / erm. 13,-
Der Magdeburger Musikdirektor Johann Heinrich Rolle (1716-1785) schuf mit den „Magdeburgischen Concerten“ und Aufführungen seiner Geistlichen Dramen im Seidenkramerinnungshaus am Alten Markt im 18. Jahrhundert die Grundlagen eines bürgerlichen Konzertlebens in Magdeburg. Die moderne Erstaufführung des Werks „Die Befreiung Israels“, das geistliche Themen mit opernhaftem Ausdruck verbindet, erklingt zusammen mit Rolles Clavierkonzert in c-Moll.
Sonnabend, 29. Oktober 2011 | 17.30 Uhr | Gedenkstätte Moritzplatz
Performance „unnötig“ (UA) und Gespräch dem Komponisten Stefan Poetzsch
Bettina Essaka (Tanz) | Stefan Poetzsch (Violine und Elektronik)
Eintritt frei!
Stefan Poetzsch ist gebürtiger Magdeburger und war in der Stasi-Haftanstalt am Moritzplatz inhaftiert. In der Gesprächsveranstaltung wird er über seine Erfahrungen berichten. Vorher ist im Verhörtrakt eine eigens für das „Magdeburgische Concert“ entstandene Auftragskomposition; die Klang- und Tanzperformance "unnötig" zu hören und zu sehen. Poetzsch setzt sich in dieser Komposition/Choreographie mit seinen persönlichen Erfahrungen im Zusammenhang mit seiner Inhaftierung künstlerisch auseinander.
Sonnabend, 29. Oktober 2011 | 20.00 Uhr | Kulturzentrum Moritzhof
Verzögerungen
für drei Instrumente Klangbearbeitung und Zuspielungen von Stefan Poetzsch
Benjamin Boone (Saxophon) | Jürgen Brauner (Klavier) | Stefan Poetzsch (Violine/Viola/Zuspielungen)
€ 10,- / erm. 8,-
In seinem Stück, das 2010 im Auftrag des Bayerischen Rundfunks entstand, beschäftigt sich Stefan Poetzsch mit verschiedensten Formen von Verzögerungen und Halleffekten und deren Einfluss auf die rhythmische Wahrnehmung und die Spielweise der beteiligten Musiker. Die Klänge der Instrumente werden elektronisch so beeinflusst, dass das Trio virtuell bis zum Septett erweitert wird und faszinierende Klanglandschaften entstehen.
Sonntag, 30. Oktober 2011 | 11.00 Uhr | Forum Gestaltung
1. Expressionistenkonzert von 1919 – Eine Rekonstruktion
Lieder und Klaviermusik von Modest Mussorgski, Arnold Schönberg, Claude Debussy, Hans Heinz Stuckenschmidt u.a.
Nani Füting (Mezzosopran) | Reiko Füting (Klavier) | Corinna Breite und Oliver Breite (Schauspieler)
€ 10,- / erm. 8,-
Im Jahr 1919 fand im heutigen Forum Gestaltung das 1. Expressionistenkonzert der Künstlergruppe „Die Kugel“ statt. Anhand einer Rezension und unter Einbeziehung von Texten der Zeit versucht das Programm eine Rekonstruktion dieses Konzerts und vermittelt ein sinnliches Bild vom geistigen Klima in Magdeburg um 1920.
Sonntag, 30. Oktober 2011 | 17.00 Uhr | Gesellschaftshaus (Schinkelsaal)
Königin Luise
Oratorium von Theophil Forchhammer
– Ausschnitte –
Anne Schaab (Sopran) | Manja Raschka (Alt) | Nico Eckert (Tenor) | Georg Streuber (Bass) Neuer Magdeburger Kammerchor | Jovan Mitic (Klavier) | Leitung: Christian Hoffmann
€ 15,- / erm. 13,-
In einem opulenten Oratorium hat der Magdeburger Domorganist Theophil Forchhammer (1847-1923) das Leben der preußischen Königin Luise (176-1810) musikalisch dargestellt.
Teile aus dem umfangreichen Werk, das nur noch im Klavierauszug erhalten ist, erklingen in dieser Aufführung im klassizistischen Ambiente des Schinkelsaals erstmals wieder nach über einhundert Jahren.
In allen Konzerten besteht freie Platzwahl.
Ermäßigung gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise für Senioren, Schüler, Studenten, Schwerbehinderte und Arbeitslose.
Änderungen in Programm und Besetzung vorbehalten!
Das 7. Magdeburgische Concert wird gefördert von:

Mit freundlicher Unterstützung durch:

